Im Osten geht die Sonne auf




Der Klappentext bringt das auf den Punkt, was die meisten Menschen, die in der DDR lebten, genauso in Wendezeiten empfanden: "Die Leute im Osten stehen benommen vor ihrem ausgetauschten Alltag. Alles ist anders. Ob besser, ob schlechter, ob schöner, ob hässlicher - es ist anders. Andere Butter, andere Träume, andere Sicherheitsschlösser. Ihre Umgebung veränderte sich ohne ihr Zutun. Sie sind in einem anderen Land gelandet, ohne sich von der Stelle gerührt zu haben. Sie spüren Zugwind, obwohl sie nicht fahren. Was sie schmecken, schmeckt anders, alles fühlt und hört sich anders an. So glauben sie zuweilen, ihre fünf Sinne nicht mehr beisammen zu haben ..."

Abseits der großen politischen Umbrüche beschreibt Jutta Voigt den Alltag vor und nach der Wende, sie gewährt sensible Einblicke in das Gefühlsleben der Ostmenschen."

Ein Interview mit der Autorin, weitere Informationen und Pressestimmen ganz allgemein finden Sie auf der Seite des be.bra-Verlages, der in diesem Zusammenhang auch gleich noch auf die folgende DVD verweist. Jene dokumentiert den Weg der DDR vom Beginn 1949 bis zum Untergang des totalitären Systems im November 1989 und der Wiedervereinigung 1990. Sie vermittelt einen bewegenden Eindruck von den Geschehnissen, die die Deutschen über Jahrzehnte in Atem hielten, von der Macht der Manipulation einerseits und dem Freiheitswillen des Volkes andererseits | DVD-Angebot von 2009.