LebensBuch




"Unser Leben ist nicht das, was geschah, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern." Gabriel Garcia Marquez


Leben festhalten auf Papier - Ihr eigenes oder das anderer Menschen, die Ihnen sehr wichtig sind, denen Sie eine Freude mit einem ganz persönlichen Geschenk machen wollen.

Sie selbst oder die eigenen Eltern haben Ausschnitte aus ihrem Leben mit der Hand bereits aufgeschrieben. Sie haben in alten Fotoalben gekramt, um den Texten noch Bilder beizufügen, um eines Tages daraus ein Lebensbüchlein oder einen Stammbaum oder Ahnentafel entstehen zu lassen. Reizvoll ist es auch, handschriftliche Texte einzuscannen und daraus Buchhüllen zu kreieren, die kleine Lebensgeschichten enthalten. Auch Scrapbooks oder Collagen - bestehend aus Bildern, alten Dokumenten, Texten u. a. m. sind Geschenke, die ganz gewiss nicht ihre Wirkung verfehlen. In dem Zusammenhang die Erwähnung eines Zitates einer über 90 jährigen Dame aus dem Vorwort ihres inzwischen gedruckten Lebensbuches: "Während der Arbeit am Buch stellte ich fest, welch eine Freude, ja psychotherapeutische Lebenshilfe das Aufspüren der eigenen Wurzeln bedeutet."


Bildhafte Anregungen - bewusst ausgewählt aus dem privaten Umfeld



"Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." Zitat: Julia Engelmann beim fünften Bielefelder Hörsaal-Slam | Campus TV 2013.

Erinnert sei in dem Zusammenhang an einen Spaß. An eine kleine Geschichte - aufgeschrieben 1996 und damals verpackt als "Biografie-Geschenk":

Es war einmal ein Spiegel, der im zarten Alter von etwa drei Jahren von einem jungen Mann adoptiert wurde. Es war der Urgroßvater von Elisabeth und der Ururgroßvater von Christian. Sein frühes Leben - eine recht stürmische und vergnügliche Zeit - verbrachte er in einer prächtigen Villa mitten im schönen Erzgebirge. Diese befand sich nahe dem Schindlerswerk. Einer Fabrik, die durch ihre Farbenherstellung für den Blaudruck bekannt wurde.

Nach vielen Jahrzehnten war es dem stattlichen Spiegel in der alten Villa zu langweilig. Denn der junge Herr von damals war mittlerweile alt, grau und sehr einsam geworden. Als er eines Tages ganz von dieser Welt ging, war auch für den Spiegel die Zeit gekommen, sich zu verabschieden und neue Wege einzuschlagen.

Auf ging's nun in Richtung Vogtland. Und von dort aus weiter ins ferne Preußenland - nach Berlin. Weiterlesen ...